entwickelt wurde das Zippo 1932 durch George Grant Blaisdell
die Idee wurde entwickelt, als Blaisdell einen Freund bei der Benutzung eines simplen österreichischen Benzinfeuerzeugs beobachtet hatte. Das Feuerzeug war nicht unbedingt chic, aber sein Freund benutzte es, weil es einfach funktionierte.
Blaisdell kaufte das Patent und entwickelte daraus das Zippo®, beinahe in der Form, wie wir es heute kennen.
Unter den verschiedensten Patenten sicherten sich Blaisdell und seine Mitarbeiter sodann die Rechte für das Zippo® und alle seine Bestandteile, die alle in der Zippo-Manufaktur entwickelt und gefertigt wurden.
Blaisdell war von der Qualität seines Produktes überzeugt, so sehr, dass er dafür eine lebenslange Garantie anbieten konnte. Resultierend darus der ebenfalls geschützte Slogan: “It Works Or We Fix It Free” (es funktioniert oder wir reparieren es kostenlos) Und so verfährt Zippo bis heute: Sie senden Ihr Zippo ein und es wird kostenlos repariert und zurück gesandt. Der weltweite Siegeszug eines Feuerzeuges hatte damit begonnen.
Die ersten Zippo wurden für einen Stückpreis von 1,95 $ verkauft.
Seit dem wurden (bis September 2003) 400 Millionen Zippo hergestellt.
Die bis dahin produzierten Zippo erreichen aneinandergereiht weit mehr als den halben Erdumfang. Sie würden eine Fläche von mehr als 150 Fußballfeldern inclusive Randzonen bedecken.
Etwa 21% davon befinden sich in Sammlerhand. (ich trage gerne dazu bei)
Heute werden in Bradford täglich bis zu 70.000 Zippo hergestellt, was eine Jahresproduktion von ca. 15 Millionen Stück bedeutet.
Blaisell hatte von dem berühmten Weltkriegskorrespondenten Ernie Pyle sogar den Spitznamen “ Mr. Zippo” erhalten.
Stellt sich die Frage, was bedeutet das Wort Zippo? Nichts bedeutet es! Blaisdell fand nur den Klang des Wortes “Zipper” (Reißverschluß) so gut, daß er sein Feuerzeug eben Zippo nannte.
Wußten Sie, daß die Mehrzahl von “Zippo” auch “Zippo” ist und nicht etwa “Zippos”?
Einen wichtigen Platz hatte und hat auch noch heute das Zippo beim Militär. Wegen der Zuverlässigkeit geschätzt, wurde es im 2. Weltkrieg benutzt und war ein wichtiger, aber nie offizieller Ausrüstungsgegenstand. Allein im Vietnamkrieg sollen über 200.000 Stück gefertigt und an die kämpfende Truppe ausgeliefert worden sein. Die Zahlen sind aber nicht verbürgt.
Trotz der hohen Stückzahl werden die Vietnam-Zippo häufig gefälscht. Das kann daran liegen, daß sie häufig kunstvoll und individuell verziert wurden. Und auch daran, daß sie für viele Veteranen noch heute ein wertvolles Stück aus einem prägenden Abschnitt ihres Lebens sind. Für echte Infos zu Vietnam-Zippo besuchen Sie am besten die Seite von Rolf Gerster. Von Zippo und z. B. auch bei eBay als solcher anerkannt ist Rolf Gerster DER Spezialist schlechthin, wenn es um Vietnam-Zippo geht.
.......wird fortgesetzt...
Hier noch ein paar Tips für die Neulinge unter den Sammlern
Feuersteine entfernen! Wer einmal ein etwas älteres Sammlerstück bekommen hat, bei dem der Feuerstein noch enthalten war, kennt das leidige Problem. Durch die Luftfeuchtigkeit dehnen sich die Steine aus und zerbröseln teilweise. Das Flintrohr ist dann häufig verstopft und läßt sich meistens nur noch ausbohren.
Sicherheitsaufkleber entfernen! Diese sind keine Garantie für ein unbenutztes Zippo. Es sind nur die in den USA üblichen Sicherheitshinweise. Läßt man die auf den Zippo, geht der Klebstoff eine Reaktion mit der Oberfläche ein und hinterläßt oft häßliche Flecken, die nur äußerst schwer zu entfernen sind.
Reinigung / Pflege: Für die Pflege der glänzenden Zippo am besten ein Schmuckputztuch verwenden. Zippo sehen nach einer Politur wieder wie neu aus. Hartnäckige Verschmutzungen mit einem Mittel entfernen, in dem keine Schleifkörper enthalten sind. Bekommt man in jedem Musikalienladen, die Musiker verwenden solche Mittel für die Pflege ihrer Instrumente.
Aha, so sieht also mein Zippo® von Innen aus.... 22 Einzelteile in 108 Produktionsschritten erstellt und zusammengefügt. Fertig ist das Zippo®